Argentario, Porto Ercole, Porto Santo Stefano und Orbetello

porto ercoleDie Gemeinde Monte Argentario in der Maremma Grossetana (dem zu Grosseto gehörenden Teil der Maremma) wurde nach dem gegenüber den Inseln Giglio und Giannutri gelegenen Vorgebirge benannt.

Zu dem beliebten Urlaubsgebiet gehören auch die Orte Porto Santo Stefano und Porto Ercole, die mit atemberaubenden Panoramen, herrlichen Buchten, zauberhaften Stränden, mediterraner Macchia und dem sauberen Meer des Walschutzgebietes aufwarten.

Für Sonnenbäder oder erfrischende Bäder im Wasser haben Sie die Qual der Wahl.

Ob Sandstrände wie der Giannella (gute 8 km lang) oder der Cantoniera und der Moletto (die auch für Behinderte zugänglich sind), Kiesstrände (z.B. Le Viste, Spiaggia Lunga, Acqua Dolce, Cala Grande oder die zauberhafte Bucht Cala del Gesso mit großartiger Aussicht) oder glatt geschliffene Klippen und Felsen (wie in der Bucht Cala del Bove), hier findet jeder sein Traumplätzchen. Einige davon sind öffentliche Strände, andere mit Badeanstalten, Bars und Restaurants ausgestattet.

Die Gemeinde Monte Argentario besitzt seit vielen Jahren die internationale Auszeichnung Bandiera Blu („Blaue Flagge“), ein Umweltgütesiegel, das die Wasserqualität in Badegebieten und nachhaltigen Tourismus bescheinigt.

Porto-Santo-StefanoPorto Ercole – Der Hafen hat weit in die Vergangenheit zurückreichende Wurzeln und zählt zu den „schönsten Dörfern Italiens“ („I Borghi più Belli d’Italia“). Zwischen Häusern und üppig grüner Vegetation ragen die zur Verteidigung des Vorgebirges errichteten Festungen hoch: Forte Filippo aus dem 16. Jh., Torre del Mulinaccio, Forte Santa Caterina aus dem 18. Jh. und Forte Stella, eine imposante Festung mit sternförmigem Grundriss (mit sechs Zacken), die der spanische König Philipp II. errichten ließ, um die Feinde von den verschiedenen Kardinalpunkten des Stato dei Presidi („Staat der Festungen“) aus zu sichten.

Porto Santo Stefano – Der Hafen geht auf eine von der Fortezza Spagnola („Spanische Festung“) dominierte Bucht. Er beherbergt Fischerboote und Yachten und ist Ausgangspunkt der Fähren zu den Inseln Giglio und Giannutri.

Orbetello – Der bekannte Urlaubsort wird geprägt von der gleichnamigen Lagune (in der Goldbrassen, Seebarsche, Meeräschen und Aale gezüchtet werden) und den Einflüssen der Völker, die ihn im Laufe der Geschichte bewohnt haben. Diese haben hier nacheinander bedeutende Spuren hinterlassen, von den Etruskern (u.a. der „Tagliata Etrusca“ genannte Kanal) über die Römer (sichtbare Ruinen der Kolonie Cosa), die Republik Siena (die aus der Lagune ragende Mühle), die Spanier (die Pulverkammer Guzman) und die Bourbonen bis hin zum Großherzogtum Toskana.

Das staatliche Naturschutzgebiet Duna di Feniglia trennt das Tyrrhenische Meer von der Lagune von Orbetello. Es ist frei (zu Fuß und mit dem Fahrrad) zugänglich und das Zuhause einer großen biologischen Vielfalt. Man kann hier rosa Flamingos, Damwild, Dachse und Füchse fotografieren, den Naturpfad entlang spazieren gehen oder sich an dem unberührten Strand entspannen, an dem der im Sterben liegende Maler Caravaggio gefunden worden sein soll.

Die Tuffsteinstädte: Pitigliano, Sovana und Sorano

Schermata 2016-05-04 alle 18.28.32Etwa 50 Minuten mit dem Auto vom Agrartourismusbetrieb entfernt liegt Pitigliano, auch „Klein-Jerusalem“ genannt. Synagoge, jüdisches Viertel und der Ofen zum Backen des ungesäuerten Brotes: Die Spuren der jüdischen Gemeinde, die hier Ende des 15. Jh. aufgenommen wurde, sind zahlreich und bedeutend. Einen Besuch wert sind außerdem das Archäologische Museum der etruskischen Zivilisation, das Archäologische Freilichtmuseum, das nach Alberto Manzi benannt wurde, und die in den Tuffstein gegrabenen Keller, die nach Wein duften.

Sovana – Das einstige bedeutende etruskische Zentrum mit eindrucksvoller Nekropole liegt mitten auf dem Land. Versäumen Sie auf den Spuren der Geschichte wandelnd nicht das Grab „Tomba Ildebranda“, die Kirche S. Maria aus dem 14. Jh., das Geburtshaus von Hildebrand von Soana (Papst Gregor VII.) und den originalen Dom.

Sorano Im Mittelalter Stadtstaat, überragt von der mächtigen Festung Fortezza Orsini, die heute Sitz des Museums des Mittelalters und der Renaissance ist. Ein besonderes Erlebnis ist der Archäologiepark Città del Tufo mit bedeutenden etruskischen Zeugnissen wie den Nekropolen (mit Kammer-, Ädikula- und Tempelgräbern) und den faszinierenden, in den Tuffstein geschlagenen Hohlwegen (die so genannten „Vie Cave“).

Die Thermen von Saturnia

In der Gemeinde Manciano, etwa 60 km entfernt, befinden sich die berühmten Thermen von Saturnia mit 37° warmen Schwefelquellen. Die wohltuenden Eigenschaften des Thermalwassers können mitten in der Natur am Wasserfall „Cascate del Mulino“ oder in der luxuriösen Badeanstalt der Thermen genossen werden.

Der Naturpark „Parco della Maremma“

Grüne Hügel, jahrhundertealte Pinienwälder, duftende Gewürzkräuter und die Rufe der Maremmaner Rinder und der Maremmano-Pferde: Der ganzjährig geöffnete Naturpark der Maremma bietet Natur, Kultur und Abenteuer. Seine zahlreichen Rundwege kann man zu Fuß, mit dem Fahrrad (auch auf einem Fahrradweg), im Kanu, zu Pferd, in der Kutsche oder auf dem Esel zurücklegen.

Capalbio, Der Tarot-Garten

Der „Giardino dei Tarocchi“ (Tarot-Garten) in Capalbio ist ein Kunstpark mit 22 beeindruckenden Skulpturen aus buntem Glas, Spiegel und Keramik. Er liegt nur 35 Minuten entfernt. Der durch den Garten führende Weg begeistert Groß und Klein mit Anspielungen auf den Park Güell von Antoni Gaudí in Barcelona und die Ungeheuer des „Parco dei Mostri“ in Bomarzo (VT).

Unser Agrartourismusbetrieb liegt 10 Minuten mit dem Auto vom Meer und von der Stadt entfernt und nahe an Naturschutzgebieten, Archäologischen Parks, mittelalterlichen Orten, Museen und Weinstraßen. Buchen Sie Ihren Urlaub jetzt!